Bronze auf den Rheinland-Pfalz Open „Krokoyama Cup“ in Koblenz.

Auf dem alljährlich stattfindenden Krokoyama Cup startete in diesem Jahr für das Sportzentrum Bochum Sofia Herari und erreichte Bonze. Ihr Ziel war wie immer Gold und dies wäre ohne weiteres machbar, so Trainer Andreas Fichtel. Ihr Betreuer und Bruder Roma Herari konnte wegen einer Verletzung nicht antreten. 
Sofia im Kumite Juniorinnen bis 53 kg verausgabte sich in den ersten beiden Kämpfen, die sie ohne eine Pause direkt hintereinander siegreich beendete. Wie sie sagte, waren dies auch die stärksten Athletinnen in Ihrer Gruppe. Weiter ohne Pause, kämpfte sie dann gegen eine vermeidlich schwächere Gegnerin (Sofia hatte sie in der Vergangenheit immer klar besiegt). Diese hatte ihren ersten Kampf, war also ausgeruht in den Wettkampf gestartet.
Sofia dachte, ohne auf die Ermüdung zu achten, „noch einen Kampf, dann bin ich im Finale“.
Allerdings bemerkte sie im Kampf, dass dies ein großer Fehler war. Sie hätte die Pausen, die ihr laut Regelwerk zustehen, nehmen sollen. So verlor Sofia den Kampf, da ihre Kräfte stark nachließen, da ihre Kontrahentin, diese Probleme naturgemäß in ihrem ersten Kampf nicht hatte.
Der Trainer dazu: „Aus seinen Fehlern muss man eben lernen“