3 mal Gold 1x Silber und 3x Bronze bei der Stilrichtungsmeisterschaft mit internationaler Beteiligung des JKD in Querfurt / Sachsen Anhalt

Am Samstag dem 11.11.2017 wurde in Querfurt der JKD Cup ausgekämpft. Die Athleten/innen kamen aus Italien, Belgien den Niederlanden und nicht zuletzt aus ganz Deutschland. Das Sportzentrum Bochum war zum ersten mal beteiligt. Gekämpft wurde nach den WKF Regeln, allerdings im traditionellen Shubo Ippon bzw. Shubo Sanbon, mit weißen Faustschonern. Dies ist im traditionellen Shotokan üblich.

Die Ergebnisse für das Team aus Bochum waren hervorragend. Gold für Elisabeth Herari im Kumite der Mädchen bis 10 Jahre, Gold für ihre große Schwester Sofia im Kumite Juniorinnen bis 18 Jahre und Bronze in der Jugend bis 16 Jahre. Gold für den Bruder Roma Herari im Kumite Junioren bis 18 Jahre und Bronze im Kumite bis 21 Jahre. Bronze in der Kata Jugend bis 16 Jahre für Rasul Miller, der leider zum Einzug ins Finale nicht die richtige Kata kämfte. Rasul konnte sich allerdings im kleinen Finale wieder neu motivieren. Nicht so viel Glück an diesem Tag hatte Anton Schumacher, der im ersten Kampf führte, aber mit 2:1 Punkten in der Verlängerung verlor. Das Team um Trainer Andreas Fichtel zeigte eine beeindruckende Leistung.

Die Leistung der Veranstalter und Kampfrichter allerdings war noch viel höher einzustufen. Dieses Turnier war die beste Werbung für den Wettkampfsport Karate Do schlechthin. Die Organisation war vorbildlich und jeder wurde mit Höflichkeit und Respekt behandelt. Der wichtigste Punkt war allerdings die absolute Einhaltung der Wettkampfkriterien der Kampfrichter. Jeder Zuschauer und Betreuer verstand die Entscheidungen.

Einige Athleten, die sonst, wenn sie beispielsweise ihr Bein im „Rückwärtsgang“ hochzogen und Punkte bekamen oder mit einem Zuki nach vorn fielen, wunderten sich, dass sie gerechter Weise keine Punkte bekamen. Die Kampfrichter blieben vorbildlich bei korrekten Entscheidungen.

Die aktiven Karateka des SZ Bochum werden im nächsten Jahr vermehrt an den Turnieren national sowie international des JKD teilnehmen. Diese Stilrichtung im DKV wird bei solchem Verhaltensmuster nicht nur an Aktiven wachsen, sondern auch die Öffentlichkeitswirkung erzielen, die das Karate Do verdient.

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